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KLEINER MANN, was nun?

 

nach dem Roman von Hans Fallada

„Was nun?“ in Zeiten der Weltwirtschaftskrise: Hans Falladas Antwort auf diese Frage der kleinen Leute ist Lämmchen, diese sanfte und tapfere Frau, die das Leben ihres verzweifelten Mannes Johannes Pinneberg in die Hände nimmt. Beide glauben an ihr Glück und an ihre Liebe. Doch das Glück will sich nicht einstellen, statt dessen gibt es Kummer und Sorgen, als sich Pinneberg in das Millionenheer der Arbeitslosen einreihen muss.

Warmherzig und voller Dramatik erzählt Fallada in seinem 1932 erstmals veröffentlichten Eheroman von einem kleinen Angestellten und seinem „Lämmchen“, einer Frau von beherzter Lebenskraft, die im Kampf gegen eine unfriedliche Welt, Missgunst und wirtschaftliche Not ihr zärtlich-idyllisches Glück behaupten. Eine zeitlose Geschichte über das Überleben.

Im Dschungel immer kapitalistischer werdender Zeiten ein poetisch-komischer Appell um mehr Menschlichkeit.

Mit: Christina Matschoss, William Newton, Clemens Nicol, Regina Speiseder

MÜNCHEN | Teamtheater | 14.-16. und 21.-23. Februar 2019 | 20 Uhr | Karten gibt es unter www.teamtheater.de/tickets oder telefonisch unter 089 / 260 4333 (AB)

MÜNCHEN-PASING | Theater Viel Lärm um Nichts | 14.-16. und 21.-23. März 2019 | 20 Uhr | Karten gibt es unter www.muenchenticket.de





DER ZAUBERBERG

Der angehende Ingenieur Hans Castorp reist aus Hamburg nach Davos, um im Sanatorium „Berghof“ seinen an Tuberkulose erkrankten Cousin Joachim Ziemßen zu besuchen. Aus dem geplanten Aufenthalt von drei Wochen werden sieben Jahre.
Hans Castorp ist fasziniert von den irrlichternden Charakteren, die das Sanatorium bevölkern, von ihren Weltsichten, Sehnsüchten und Obsessionen. Die Krankheit, der er selbst anheimfällt, wird für ihn zur notwendigen Weltflucht aus der Hektik des Flachlands. Auf dem „Zauberberg“ lernt er in einem siebenjährigen Fiebertraum den Tod und die Liebe kennen, die Mystik und die aufgeklärte Geistesschärfe. Wie den meisten Weltflüchtlingen bietet ihm das geheimnisvolle Sanatorium ewiges Exil.


Thomas Mann, der den 1924 veröffentlichten Roman stets als „symphonisches Themengewebe“ empfunden hat, verfasste mit dem „Zauberberg“ ein literarisches Wunderwerk, ein unausdeutbares Vexierspiel, das Bildungsroman, philosophischer Traktat, Nachruf auf das untergehende Neunzehnte Jahrhundert und poetisches Panorama zugleich ist. Theater IMPULS spielt den unspielbaren Roman über die Zeit, das kontemplative Leben und die Vergänglichkeit als irisierende Theaterodyssee durch eine Welt, in welcher „dem Tod keine Herrschaft eingeräumt wird über die Gedanken“.

mit
Franz Brandhuber, Simon Brüker, Constanze Fennel, Urs Klebe, Conny Krause, Sönke Küper, Matthias Lettner, Christina Matschoss, Clemens Nicol, Andreas Niedermeier, Eva-Maria Piringer, David Thun

Instrumentalisten: Andreas Hirth, Martina Mühlpointner, Linda Nolte, Bernhard Zink

Musik: Bernhard Zink

Regie: Andreas Wiedermann

STRAUBING | Theater am Hagen | 2. & 10. November 2018 | 19.30 Uhr | Karten beim Leserservice des Straubinger Tagblatts

MÜNCHEN | Teamtheater Tankstelle | 17. – 19. & 24. – 26. Januar 2019 | 20 Uhr | Karten unter www.teamtheater.de oder unter 089 – 260 43 33 (AB)